Für Besitzer von Freigänger-Katzen gilt ab Freitag, 15. April eine Registrierungs- und Kastrationspflicht ihrer Tiere. Nichtkastrierte Katzen und Kater dürfen dann keinen freien Auslauf mehr haben, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Die vom Rat der Stadt beschlossene Ordnungsbehördliche Verordnung tritt an diesem Tag in Kraft.

Die Verordnung solle einer unkontrollierten Vermehrung vor allem von freilebenden Katzen entgegenwirken. Es gelte sowohl eine Überpopulation im Stadtgebiet zu verhindern und als auch das Leid heimatloser Katzen mindern. Hintergrund ist eine Novellierung des Tierschutzgesetzes, die es den Städten ermöglicht, entsprechende Verordnungen zu erlassen.

Für den Fall, dass eine nichtkastrierte Freigänger-Katze gefunden wird, fordert die Stadt Essen den Besitzer auf, diese kastrieren zu lassen. Erst nach einer schriftlichen Bestätigung der Tierarztpraxis dürfen Katze oder Kater wieder als Freigänger umherlaufen. Der Tierschutzverein Essen bietet Besitzern von Freigängern noch bis 30. Juni unter Vorlage der Rechnung eine Erstattung von 30 Euro für einen Kater, 60 Euro für eine Katze und 10 Euro für den Registrierungschip. Weitere Informationen: www.tierheim-essen.de